Sitze grad in der bibliothek und warte darauf, dass es 10 uhr wird. Jetzt bin ich schon seit 4 Tagen in Arusha und alles is cool. Ich verspuere kaum lust irgendwie etwas zu reflektieren, weshalb der post sehr uninspiriert ausfallen wird.
Jedenfalls faellt die erste Hautschicht schon wieder vom Gesicht ab. Mittlerweile hab ich es auch ganz gut raus dass die einheimischen einen mit ihrem gelaber in ruhe lassen. die beste methode ist einfach zu wiederholen was die sagen. also wenn einer ruft Jambo ruf ich einfach Jambo zurueck.
Die interns sind hier ne echt gemischte truppe. Ich bin der einzige deutsche, aber da sind 2 polen, 2 hollaender, 2 briten, 3 amis, eine australierin, (meine mitbewohnerin), 2 kanadier, eine aus kenia, 2 spanier und sicher welche, an die ich mich grad nicht erinnern kann.
Wohnen tu ich in sonem wohnhaus fuer die oberschicht mit riesen mauern und sicherheitsleuten und warmen wasser rund um die uhr und sogar internet und eigentlich, als waer ich in deutschland. zahl auch etwa soviel miete wie in st pauli was echt ne bittere sache ist. ueberhaut leb ich hier nicht echt in afrika, sondern in einer parallelwelt. man kann mit den normalen leuten hier auch nicht reden, weil die in einem nur tansanische schilling sehen, die sie irgendwie haben wollen. darum find ich eigentlich, dass es hier ist wie ueberall sonst auch auf der welt.
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